Sascha Reh

Falscher Frühling

Roman
Cover: Falscher Frühling
Schöffling und Co. Verlag, Frankfurt am Main 2010
ISBN 9783895610851
Gebunden, 368 Seiten, 19,95 EUR

Klappentext

Lothar Lotman, ein alternder Theatermann, will mit einer letzten großen Inszenierung noch einmal die Ideale in der Kunst verwirklichen, an denen er im Leben gescheitert ist: Liebe, Freundschaft, Ehrlichkeit. Der verachteten Unterhaltungsindustrie setzt er seit langem nichts mehr entgegen, seine Freunde hat er brüskiert, und seine Frau Emilie, eine erfolgreiche Bühnenbildnerin, ist seine peinlichen Provokationen leid. Doch der "zweite Frühling", den sie sich von einem Treffen mit einem alten Freund am Vorabend ihrer Scheidung erhofft, treibt hochkomische Blüten. Und ihre Tochter Franziska, die vor dem Beziehungsballast der Eltern in virtuelle Welten flüchtet, überwindet endlich ihre Angst vor einer eigenen Suche nach Glück.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.04.2011

Das Theater lebt! Zumindest in diesem Debütroman von Sascha Reh, zumindest in dieser "literarischen Familienaufstellung", findet Judith Leister. Leister ist ziemlich begeistert vom psychologischen Feingefühl des Autors für sein Personal mit seiner abgehangenen Lebensdramaturgie und eine Zeit und ein Milieu, in dem die RAF im Hintergrund herumspukt und Klaus Kinski sich gut einfügen würde. Dass der Autor seine Figuren nicht bloßstellt, sondern sie mit Leidenschaft und Humor bis zur dramatischen Klimax begleitet und nebenher das Theater feiert, scheint Leister gut zu unterhalten.
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