Aus dem Hebräischen von Ruth Achlama. Nana
Strahlend, lebenslustig und wunderschön ist Luna Ermoza mit den grünen Augen. Doch ihre Ehe ist ein Desaster hinter perfekter Fassade, und für ihre Tochter Gabriela kann sie keinerlei Zärtlichkeit empfinden - wie einst ihre Mutter Rosa für sie. Denn während das Delikatessengeschäft Rafael Ermoza & Söhne im Jerusalemer Machane-Jehuda-Markt floriert, scheint auf den Frauen der Familie ein Fluch zu lasten, der ihnen das Glück in der Liebe verwehrt und sie verbittern lässt. Sarit Yishai-Levi verwebt das Schicksal vierer Generationen der sephardischen Familie mit den bewegtesten Jahrzehnten israelischer Geschichte.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 17.05.2016
Einen großen Familienroman und ein Lehrstück in israelischer Zeitgeschichte bekommt Petra Pluwatsch mit dem autobiografischen Debütroman von Sarit Yishai-Levi. Jerusalem und die Liebe werden zu Hauptakteuren in der Generationen-Geschichte, die Pluwatsch spannend und humorvoll findet, einfühlsam erzählt und mit Sinn für die hstorischen Ereignisse um den Staat Israel. Es geht um Familienbande und Familienschande, um emotionale Defizite und Verletzungen, erläutert die Rezensentin und staunt, wie Horror und Humor sich in diesem Buch abwechseln.
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