Rudolf Herfurtner

Pauline und der gelbe Ritter

Ab 10 Jahren
Cover: Pauline und der gelbe Ritter
Carl Hanser Verlag, München und Wien 2006
ISBN 9783446206397
Gebunden, 173 Seiten, 12,90 EUR

Klappentext

Der schöne Ausflug auf den Sonnenberg endet mal wieder mit einem Riesenkrach der Eltern. Da verschwindet Pauline lieber in ihr Zimmer. Und plötzlich sieht sie Licht im verlassenen Nachbarhaus! Paulines Detektivgeist ist geweckt. Wird dort jemand versteckt? Warum? Langsam dämmert es Pauline: Der kleine Lorenzo wurde von seinem Vater entführt, denn auch seine Eltern streiten sich - um ihn. Was denken sich die Erwachsenen eigentlich? Da machen Pauline und Lorenzo nicht mit ...

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.10.2006

Die Rezensentin Elena Geus kommt zu einem gemischten Fazit über dieses Jugendbuch, das sich einem immer aktuellen Thema nähert - der komplizierten Gefühlswelt von Scheidungskindern. Zwar gefällt ihr der nüchterne Ansatz von Rudolf Herfurtner. Auch dass das Buch "frei von pädagogischen Standpauken" ist, findet Geus eigentlich lobenswert. Doch dass einige Aspekte der Geschichte schließlich nicht pädagogisch wertvoll genug aufgelöst werden, gefällt der Rezensentin dann doch nicht: "Als Orientierung im Chaos will das nicht recht taugen." Doch eine für Eltern aufschlussreiche Geschichte erzähle das Buch in jedem Fall, weil es zeigt, wie man es auf keinen Fall machen darf. Und auch für den jugendlichen Leser verarbeitet der Autor - blendet man besagten Kritikpunkt aus - sein Thema zu "leicht lesbarer Kost".