Mit Illustrationen von Leonhard Erlbruch. Ein Teddybär packt aus: Erst gehört Rudi einem kleinen Jungen, mit dem er gegen feindliche Indianer kämpft. Dann gerät er in die Fänge eines betrügerischen Bärendoktors, und kaum ist er befreit, findet er sich auf einem Pariser Flohmarkt wieder. In einen richtigen Entführungsfall verwickelt, wird Rudi plötzlich weltberühmt. Endlich wird hier das ganze Leben eines Teddybären erzählt, das wilder und abenteuerlicher nicht sein könnte!
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 01.03.2006
Dieses Buch dürfte den einen oder anderen Leser dazu bringen, sein Kuscheltier wieder aus der Kiste zurückzuholen und mit neuen Augen zu betrachten, meint eine zufriedene Andrea Lüthi. Es geht um den Teddy Rudi, der von seinem Besitzer Christian schmählich vernachlässigt wurde. Auch dessen Tochter behandelt ihn nicht unbedingt besser. Doch dann geht er in Disneyland verloren, gerät in ein Armenviertel in Venezuela und kehrt schließlich zu seiner geläuterten Besitzerin zurück.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 17.11.2005
Wenn die Rezensentin Iris Mainka über das Rührende von Kinderseelen und Teddyseelen und deren zartes Verhältnis zueinander philosophiert und gegen das "gedankenlose" Vollstopfen der Regale mit anderen belanglosen Stofftieren wettert, weiß man, dass Martin Grzimeks "Rudi" auch ihre "kuscheltierische Natur" geweckt hat. Ein Teddybär ist eben unersetzlich. Außer dieser Erkenntnis empfindet Mainka, dass es dem Autor zudem gelungen ist, die sieben Bärenleben und zahlreichen Abenteuer von Rudi überaus spannend zu erzählen und "den schmalen Grat zwischen Kitsch und Kindgerechtem nicht zu verfehlen".
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