Wie Frauen die schöpferischen Phasen des berühmten Malers beeinflusst habenGebraucht, geliebt, gehasst: Picasso war besessen von Frauen. Er brauchte und benutze sie für sein Schaffen, ließ sich von ihnen inspirieren, war zweimal verheiratet und hatte unzählige Geliebte.Die Kunstkennerin Rose-Maria Gropp widmet sich in diesem Buch Gefährtinnen, Geliebten und Gemalten von Picasso. Sie erkundet ihre Biografien und macht sie im Spannungsfeld von Schöpfung und Dekonstruktion begreifbar. Sie betrachtet sie unabhängig von Picasso als eigenständige Menschen, zum Teil auch Künstlerinnen, und will noch nicht beachtete Facetten im Geflecht der Frauen sichtbar machen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.04.2023
Rezensentin Katharina Rudolph lobt das Buch über die Frauen und Picasso, das ihre frühere FAZ-Kollegin Rose-Maria Gropp vorlegt, als feministischen Ansatz zu verstehen, was Picassos Verhalten für seine Partnerinnen bedeutete. Dass Gropp gut recherchiert, nicht moralisiert und Picassos künstlerische Bedeutung nicht infrage stellt, gefällt Rudolph gut. Anekdotisch und kenntnisreich breitet die Autorin die Lebensläufe von Dora Maar, Francoise Gilot und all den anderen Frauen an Picassos Seite aus und verfolgt akribisch ihre "Demontage" in Picassos Kunst, erläutert die Rezensentin.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als…