Freiheit ohne Marktwirtschaft oder Kapitalismus kann es nicht geben, weder persönliche noch dauerhaft politische Freiheit. Sozialismus - auch der "weiche" Sozialismus des Interventions- und Wohlfahrtsstaates - ist mit einer Gesellschaft freier Menschen unvereinbar und muss früher oder später scheitern. Dass und warum die Freiheit der Menschen und Märkte die unendlich viel bessere Idee ist als jede Form des Kollektivismus, Etatismus, Sozialismus und Interventionismus, das beweist Mises in unzähligen Publikationen. Das Mises-Brevier soll die Welt dieser besseren Ideen einem breiteren Publikum erschließen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.02.2001
"Verblüfft" ist der Rezensent mit den Initialen Kürzel G.S., "wie aktuell die Themen" des österreichischen Nationalökonoms und Sozialphilosophen Ludwig von Mises "heute noch sind". Nicht nur die Kritik an "Scheinliberalen", auch die "Überlegungen zur "Nützlichkeit der Spekulation" haben es dem Rezensenten besonders angetan. Es ist daher kaum verwunderlich, dass er den auch aus heutiger Sicht geschätzten Autor in den Himmel hebt und die Herausgabe des vorliegenden Textkonvoluts als sehr "verdienstvoll" bezeichnet: "In bewährter Manier entsteht hier anhand von Zitaten (...) ein Bild von der Ideenwelt des großen Liberalen". Und wenn dann auch noch jeder Liberale vom Rezensenten am Ende zur Lektüre zwangsverpflichtet wird, kann man sicherlich auf einen guten Absatz des Buches spekulieren.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.11.2000
Karen Horn findet es zwar beinahe "geschäftsschädigend", dass der Autor den Lesern gleich zu Anfang die Originaltexte von Mises empfiehlt. Dennoch scheint sie auch den vorliegenden Band lesenswert zu finden. Für Laien erläutert sie zunächst, dass von Mises sich stets gegen den Sozialismus gewandt und den Kapitalismus, der besser sei als sein Ruf, verteidigt habe. Dies werde in knapper Form (das Buch besteht zum großen Teil aus Zitaten) hier sehr deutlich. So führt nach von Mises nur der Kapitalismus zu einem höheren Lebensstandard für die gesamte Bevölkerung, auch wenn eine "auseinanderklaffende Einkommensschere" bestehe. Dies ist nach von Mises jedoch immer noch besser, als eine komplette Verarmung der Gesellschaft, die entstehen würde, wenn der durch den Kapitalismus bedingte Ansporn zur Eigeninitiative fehlen würde. Viele Thesen von Mises findet die Rezensentin geradezu "zeitlos" bzw. "hellseherisch", so etwa sein Plädoyer für einen von staatlichen Eingriffen weitgehend verschonten Arbeitsmarkt oder seine Thesen zur Globalisierung.
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