Klappentext
Aus dem Italienischen von Anna und Wolf Heinrich Leube. Rossella Casini, eine zwanzigjährige Frau aus Florenz, verliebt sich Hals über Kopf in Francesco, einen Studenten aus Kalabrien. Was sie nicht weiß: Er stammt aus einer mächtigen Familie der 'Ndrangheta. Als sie in sein Heimatdorf reist, bricht eine gewaltsame Familienfehde aus. Rossella flieht nicht, sie will kraft ihrer Liebe Francesco dort herausziehen. Doch auf einmal verschwindet sie spurlos.
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Rezensionsnotiz zu Die Welt, 07.03.2026
Rezensent Rainer Moritz ist kein Fan von Roberto Saviano, zumindest nicht soweit es dessen literarisches Talent betrifft, und auch mit dessen neuem Buch kann er wenig anfangen. Es erzählt eine Liebesgeschichte, Rossella Casini und Francesco Frisini sind die Protagonisten, er ist Teil einer Familie mit Mafia-Verbindungen und will sie deshalb von eben dieser Familie fernhalten. Was natürlich nicht klappt, auf ein Happy End sollte man nicht hoffen. Auch wenn wie stets bei Saviano alles angeblich auf realen Ereignissen basiert, ist das Buch randvoll mit Schwulst und Kitsch, nur gelegentlich gelingen dem Autor kleine, schöne Szenen, in denen wir die Liebe der beiden Hauptfiguren ein bisschen nachfühlen können, räumt Moritz ein. Insgesamt ist das aber schlicht ein schwach erzähltes Buch, so das ungnädige Fazit.
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