Klappentext
Pocken sind eine der größten Gefahren für die Menschheit. Offiziell existieren Variola-Viren nur noch eingefroren in russischen und amerikanischen Regierungs-Labors. Tatsache ist jedoch, dass Russland, der Irak und vermutlich noch andere Nationen mit einem Supervirus aus Pocken und Milzbrandsporen experimentieren. Als biologische Waffe sind sie potenziell einsetzbar, mit verheerenden Folgen. Richard Preston erzählt in seiner Wissenschaftsreportage über den unsichtbaren Tod aus der Petrischale.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 07.03.2003
Christina Berndt sieht in dem Buch des Bestsellerautoren Richard Preston in erster Linie eine "Angstmache". Wahrscheinlich wird Preston dadurch die "Pockenangst nur noch beschleunigen, die durch die "neuerlich " geführte Biowaffendebatte geschürt wurde, vermutet Berndt. In den Augen der Rezensentin, die die Geschichten über Pocken, Ebola-Virus und Milzbrandbazillen, "zweifelsohne spannend" erzählt findet, vermischt der Autor "Bericht und Spekulation". Bei der Auswahl von möglichen Entwicklungsszenarien, beispielsweise in welchem Tempo sich Pockenviren ausbreiten und wie viele Menschen innerhalb von zwanzig Wochen infiziert werden können, wählt Preston öfters die schlimmsten und treibt damit Panikmache, kritisiert Berndt.
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