Richard M. Weiner

Das Miniatom-Projekt

Ein Wissenschafts- und Kriminalroman
Cover: Das Miniatom-Projekt
LiteraturWissenschaft.de, Marburg 2007
ISBN 9783936134148
Paperback, 291 Seiten, 14,90 EUR

Klappentext

Der Physiker Trevor McCallum entdeckt, wie man durch Änderung einer Naturkonstante Atome und Lebewesen miniaturisieren kann. Damit könnten die Energie- und Rohstoffprobleme der Menschheit gelöst werden. Der Beweis, dass die Idee umgesetzt werden kann, erfordert schwierige Rechnungen am Computer. Sie und das Eindringen eines KGB-Hackers belasten Trevors Nerven. Zum Computer entwickelt er eine Liebes- und Hass-Beziehung. Er erscheint ihm als Verkörperung mal des Guten, mal des Bösen. Als Trevor tot am Computer aufgefunden wird, steht die Genfer Polizei vor einem Rätsel: War es Selbstmord? War es Mord?

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 31.10.2007

Rezensent Oliver Pfohlmann ist angetan von dem Science-Fiction-Szenario, das in diesem Roman entworfen wird - gerade weil es ein bisschen mehr ist als Science-Fiction, wenn auch nicht unbedingt realisierbar. Autor Richard M. Weiner ist nämlich anerkannter Atomphysiker, der seit Jahrzehnten an der Idee forscht, die in seinem Roman kurz davor ist, Realität zu werden: der Schrumpfung der Menschheit - mit dem Ziel, länger mit den natürlichen Ressourcen auszukommen - durch Veränderung der Naturkonstanten. Der Rezensent lobt, dass der Autor "schwere Theorie leicht verdaulich präsentieren" kann. Im Wesentlichen ist der Krimi-Science-Fiction die Vorgeschichte des Genies -  er steht kurz vor dem wissenschaftlichen Durchbruch in Weiners Forschungsgebiet -, der zum Mörder wird, als er zum Objekt verschiedener Interessensgruppen und Opfer einer "Kettenreaktion" wird. Zwar gibt es nach Pfohlmanns Meinung einige Ungereimtheiten, doch unterm Strich ist der Roman seinem Urteil zufolge "spannend und unterhaltsam".
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