Reinhard Stöckel

Der Lavagänger

Roman
Cover: Der Lavagänger
Aufbau Verlag, Berlin 2009
ISBN 9783351032449
Gebunden, 379 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Henri Helder, Spross einer stolzen Eisenbahnerdynastie, macht eine seltsame Erbschaft: ein Paar handgefertigter Lederschuhe mit einer rätselhaften Botschaft des verschollenen Großvaters. Die Spur seines Vorfahren führt vom Orient über Australien und Indonesien bis in die Südsee. Fabelhafte Gestalten beflügeln bald schon Henris Phantasie: Ahmad, der Derwisch mit dem weisen Tiger, die schöne Seidenraupenzüchterin Siyakuu und David Kalakaua, der letzte König von Hawaii. Packende Geschichten über den Bau der Bagdadbahn, Sabotage im Zweiten Weltkrieg, Kolonialgeschichte und deutsche Teilung drängen in sein Leben. Reinhard Stöckel erzählt die weitverzweigte Geschichte einer deutschen Familie, die auf wundersame Weise in die Weltläufe des 20. Jahrhunderts verstrickt ist.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.2009

Rezensent Marius Meller hat Reinhard Stöckels Romandebüt "Der Lavagänger? höchst positiv aufgenommen. Er schätzt das Buch als einen der gelungensten Familienromane der letzten Zeit. Im Mittelpunkt dieses komplexen, vielsträngigen, ein Jahrhundert umfassenden Werks um eine Eisenbahnerfamilie sieht er die Geschichte Henri Helders, der sich auf Spuren seines legendären Großvaters begibt, der einst nach Hawai auswanderte und dort angeblich über Lava ging. Er bescheinigt Stöckel, eine schier unüberblickbare Fülle von Figuren einzuführen und dabei jeder einzelnen Leben einzuhauchen. Lobend äußert er sich auch über die Virtuosität, mit der der Autor diese verschlungene Geschichte erzählt, die er "leicht und doch tief? und spannend bis zum Schluss findet.
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