Aus dem Amerikanischen von Anna Cramre-Klett. Was machst du, wenn dir ein Gespenst begegnet? 1) Du servierst ihm ein paar seiner Lieblingssnacks wie Matschtörtchen und Ohrenwachstrüffel. 2) Du erzählst ihm Gutenachtgeschichten. (Gespenster lieben es, wenn man ihnen vorliest!) 3) Du sorgst dafür, dass keiner es mit Schlagsahne oder einem Marshmallow verwechselt, wenn du mal nicht guckst. So gewinnst du einen Freund, der dir in diesem (und im nächsten) Leben liebevoll zur Seite steht.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.2019
Von Rebecca Green lernt Rezensent Axel Weidemann nicht nur, was Gespenster gerne essen (Matschklößchen!) und wo sie sich verstecken, sondern auch, dass man mit ihnen lebenslange Freundschaften haben kann. Dahinter ahnt der Rezensent als Erwachsener natürlich ein Plädoyer für die "angstfrei Annäherung an das Fremde" und gar an die eigene Vergänglichkeit. Oje. Dabei scheint die amerikanische Illustratorin Green doch wirklich nur Gespensterkunde im Sinn zu haben, ganz im guten alten Preußler-Stil, verziert mit "klaren, reduzierten" Zeichnungen.
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