Dialog zwischen zwei Jungen abends vor dem Einschlafen: Mädchen sind voll langweilig! Die kämmen den ganzen Tag ihre Puppen! Und ziehen sie an und aus, an und aus, an und aus, an und aus? Und die haben auch Angst vor Gespenstern! G-G-Gespenster? Die gibt's doch gar nicht?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.08.2004
Das erste Bilderbuch von Manuela Olten bringt Garbriela Wenke zum Schmunzeln: "Mädchen sind voll langweilig", sie sind "Angsthasen" und glauben an Gespenster - so denken die "beiden kleinen Macho-Angeber", die Manuela Olten mit "wenig Text" zum Leben erwecke. "Zu zweit in ihrem Bett sind sie die Größten" und amüsieren sich köstlich, erzählt die Rezensentin, bis ein kleines schlafendes Mädchen gespensterhaft in ihrem Zimmer auftaucht. Die Rezensentin betont, dass gerade die wenigen Figuren und ihre Ausdruckskraft die Geschichte belebe. Dabei lobt sie besonders den Einsatz des "feinsinnigen Humors, kräftigen Strichs, sehr vereinfachten, ausdrucksstarken Gesichtern und lebensstrotzenden Bewegungen", die allesamt den Leser daran erinnern, das alles schon einmal erlebt zu haben.
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