Dialog zwischen zwei Jungen abends vor dem Einschlafen: Mädchen sind voll langweilig! Die kämmen den ganzen Tag ihre Puppen! Und ziehen sie an und aus, an und aus, an und aus, an und aus? Und die haben auch Angst vor Gespenstern! G-G-Gespenster? Die gibt's doch gar nicht?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.08.2004
Das erste Bilderbuch von Manuela Olten bringt Garbriela Wenke zum Schmunzeln: "Mädchen sind voll langweilig", sie sind "Angsthasen" und glauben an Gespenster - so denken die "beiden kleinen Macho-Angeber", die Manuela Olten mit "wenig Text" zum Leben erwecke. "Zu zweit in ihrem Bett sind sie die Größten" und amüsieren sich köstlich, erzählt die Rezensentin, bis ein kleines schlafendes Mädchen gespensterhaft in ihrem Zimmer auftaucht. Die Rezensentin betont, dass gerade die wenigen Figuren und ihre Ausdruckskraft die Geschichte belebe. Dabei lobt sie besonders den Einsatz des "feinsinnigen Humors, kräftigen Strichs, sehr vereinfachten, ausdrucksstarken Gesichtern und lebensstrotzenden Bewegungen", die allesamt den Leser daran erinnern, das alles schon einmal erlebt zu haben.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…