Aus dem Englischen von Violeta Topalova. Mit 30 Abbildungen. Drei Monate lang kämpfte sich Pip Stewart im abgeschiedenen Guyana durch einen der unerforschtesten Dschungel dieser Welt. Mit Humor und Selbstironie erzählt sie von den täglichen Herausforderungen, denen sie und ihr kleines Team sich stellen mussten: vom Kampf mit Schlangen und wilden Stromschnellen, von Skorpionen und hungrigen Jaguaren. Aber auch von Glücksmomenten, der Erfahrung von Vertrauen und Selbstvertrauen. Mit nach Hause brachte sie einen fleischfressenden Parasiten. Und viele Erkenntnisse darüber, was im Leben wirklich wichtig ist. Ein packender Aufruf zu erforschen, was in uns schlummert, um aus der Abenteuerreise des eigenen Lebens das Beste herauszuholen
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 22.06.2022
Rezensent Günther Wessel scheint enttäuscht von Pip Stewarts Bericht von einer Reise im Jahr 2018 zur Quelle des Rio Essequibo zwischen Guyana und Brasilien. Das Abenteuerliche der Reise, Begegnungen mit wilden Tieren und Stromschnellen, das die Autorin lebendig plaudernd recht anschaulich darzustellen weiß, befriedigt Wessels Neugier leider nicht. Über die Natur oder die Indigenen erfährt er nämlich wenig bis nichts. Stattdessen liest er viel über die inneren Zustände der Autorin. Spannend wird es für Wessel, wenn Stewart den strukturellen Kolonialismus thematisiert. Leider folgen sogleich wieder "triviale Erkenntnisse", die Stewart gern in Merksätze packt, so der genervte Rezensent.
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