2 mp3-CDs mit 1217 Minuten Laufzeit. Die Geschichte von Karl Mays Orientreise 1899. Wahrer als jeder Karl-May-Roman
Jahrelang hat Karl May der Welt vorgespielt, niemand Geringeres als er selbst sei der Held seiner Geschichten. Millionen Leser glauben den Fotos von ihm im Heldenkostüm und verschlingen seine Erlebnisse aus Amerika und dem Orient. Dabei hat er Sachsen praktisch nie verlassen.
Er ist fast 60, als es ihn das erste Mal tatsächlich aus Europa hinaustreibt. Anderthalb Jahre lang reist May mit dem Reiseführer in der Hand durch den Orient. Doch alles ist ihm eine Enttäuschung. Am meisten der Mann, den auch er für Kara Ben Nemsi gehalten hat: er selbst.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.01.2019
Alexander Kosenina stellt fest: Lüge und Literatur gehören einfach zusammen. Beim Lesen von Philipp Schwenkes rasantem Karl-May-Roman kommt noch der Spaß hinzu, denn Schwenke kann Mays einzige echte Orientreise als übermütiges Abenteuer inszenieren, dass dem Rezensenten Fakten und Fiktion, Karikaturen und Originalzitate nur so um die Ohren fliegen. Gelesen von Devid Striesow bekommt der Text um Mays zweifelhafte Reisekompetenz noch einmal ironisches Dauerfeuer. Langweilig wird das nie, so Kosenina.
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