Aus dem Englischen von Jürgen Bürger und Kathrin Bielfeldt. Kalifornien, Anfang der fünfziger Jahre. Eigentlich führt Stuart Hadley ein glückliches Leben. Er stammt aus einer wohlsituierten Familie, sein Job bietet gute Perspektiven und seine Frau wird bald ihr erstes Kind zur Welt bringen. Aber Stuart Hadley ist ein Getriebener, unzufrieden mit seinem vermeintlich so vollkommenen Leben. Ständig ist er auf der Suche, ohne zu wissen, wonach. Als er sich mit einer rätselhaften Frau namens Marsha Frazier einlässt, die eine neofaschistische Zeitschrift herausgibt, gerät sein Leben außer Kontrolle. Durch sie lernt Hadley den charismatischen Sektenführer Theodor Beckheim kennen, der ihm helfen soll, endlich zu sich selbst zu finden.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.10.2010
Elmar Schenkel kann sogar in diesem frühen realistischen Roman von Philip K. Dick schon die später in seinen Replikanten- und Androiden-Sagas auftauchenden Motive erkennen: Die Tristheit der Vorstädte und des Alltags, Halluzinationen, die Apokalypse. Hier freilich Teil einer Geschichte aus dem Amerika der 50er Jahre. Wie ein Fernsehmonteur, ein Träumer, plötzlich ausschert aus einer schwer materialistisch orientierten Welt, wie er in eine Spirale aus Flucht, Hass und Zerstörung gerät und erst zur Natur und schließlich wieder zu seiner Frau zurückfindet, das trägt für Schenkel nur auf den ersten Blick eskapistische Züge.
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