Das Buch präsentiert die Geschichte der Berliner Salons, von den ersten Salons um 1780 bis zum Ersten Weltkrieg 1914. Die Autorin zeigt, wie die literarischen, musikalischen, künstlerischen und politischen Salons das "geistige Berlin" ihrer Zeit mitprägten und wie sie Persönlichkeitskultur, Frauenbildung und Emanzipation förderten. Mehr als 90 Salons mit Gastgeberinnen und Gastgebern aus unterschiedliche Kreisen werden vorgestellt. Diese Sonderausgabe verzichtet auf den wissenschaftlichen Handapparat. Neu hinzugekommen sind zahlreiche Abbildungen und ein Anhang mit der Beschreibung von Plätzen und Häusern.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 13.05.2000
Besonders für ihren Perspektivenreichtum preist der Rezensent mit dem Kürzel "upj." diese Monographie über Berliner Salons im 19. Jahrhundert, denn ihre Darstellung berühre sowohl die Literatur- und Kulturgeschichte, als auch die Politik und die Geschichte der Emanzipation des Judentums. Über neunzig Salons seien porträtiert - bis über den Ersten Weltkrieg hinaus, der den endgültigen Niedergang der Institution einleitete. Der Rezensent hebt auch hervor, dass man mit dem Buch in der Hand anhand von sechs Routen Spaziergänge durch die Berliner Kulturlandschaft machen könne.
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