Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.12.2003
Obwohl Rezensent Gerd Roellecke kaum ein gutes Haar an dieser Heidelberger Habilitationsschrift von Peter-Tobias Stoll lässt, findet er es "gut, dass dieses Buch geschrieben wurde". Sogar, dass Stoll sich "für Politik, Geschichte und Soziologie im Grunde" gar nicht interessiere, findet der Rezensent am Ende vorteilhaft. Denn indem der Autor sich allein auf juristische Dogmatik beschränke, werde der "Realitätsverlust der Dogmatik" hier sehr deutlich und erhielte so eine Chance, so der Rezensent, zu "beunruhigen". Lobend hebt Roellecke nur hervor, dass Peter-Tobias Stoll im ersten Teil der Arbeit "kenntnisreich begründet, sicher akzentuiert" und "klar gegliedert" beschreibe, was man unter "Sicherheit" verstehe, unter anderem also etwa "Gefahrenabwehr, Arbeitsschutz, Schutz vor Maschinen und gefährlichen Stoffen" und "Produktsicherheit". Alles andere aber leidet für den Rezensenten dann darunter, dass Stoll "die Geschichte des Sicherheitsrechts nicht hinreichend analysiert hat".
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