"Berlin Cash" zeigt 72 Farbfotografien von Peter Bünnagel. Die Standorte der Geldautomaten können dank einer typografisch gestalteten Liste im Umschlag nachvollzogen werden. Im Hauseingang, vor dem Club, an der nächsten Ecke - überall in Berlin tauchen Geldautomaten ganz plötzlich auf. Peter Bünnagel hat sie fotografiert. In dem Buch "Berlin Cash" nehmen sie einen mit auf eine Reise durch die fast menschenleere Hauptstadt in den frühen Morgenstunden. Dabei wirken die Geldautomaten wie ein letztes Aufbäumen im Stadtraum bevor das Bargeld ganz verschwunden sein wird.
Rezensent Martin Conrads betrachtet in Peter Bünnagels Fotobuch "Berlin Cash" Bargeldautomaten in Berlin. Die Bilder stehen ohne Kontext für sich und kommen dem Rezensenten zufolge auch gut ohne Beschreibungen aus. Dass die Aufnahmen jedoch nicht ganz sachlich sind, fällt Conrads schon auf, der Fokus liege auf den komischen, irritierenden Funktionen und Darstellungen der Automaten, als seien sie Helden in einem Comic. Zumindest streckenweise scheint das den Rezensenten amüsiert zu haben.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Anne Carson: Rot Aus dem amerikanischen Englisch von Anja Utler. Der rote Junge Geryon ist unsterblich in Herkules verliebt, der dem Jüngling nicht zu widerstehen vermag. Auf dem Höhepunkt… Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Anne Carson: Der bittersüße Eros Aus dem nordamerikanischen Englisch von Christina Dongowski. Es war eine Dichterin, Sappho, die dem Eros das paradoxe Attribut "bittersüß" gab. Dies geschah in der Zeit,…