Paul Terres

Die Logik einer wettbewerblichen Geldordnung

Cover: Die Logik einer wettbewerblichen Geldordnung
Mohr Siebeck Verlag, Tübingen 2000
ISBN 9783161471278
Broschiert, 393 Seiten, 65,45 EUR

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.07.2000

Terres geht hier - so Karen Horn - der Frage nach, wieso es in der Geldpolitik keinen Wettbewerb gibt und wieso die Notenbanken über ein (staatliches) "Emissionsmonopol" verfügen. Dabei gehe der Autor davon aus, dass es "kein allgemein gültiges Urteil" darüber gibt, welchen Faktoren in der Geldpolitik Priorität einzuräumen sei: Stabilität, Inflations- oder Wechselkursziele, Geldmengensteuerung? Terres plädiert, so Horn, für den geldpolitischen Wettbewerb, bei dem "private Notenbanken über das Vehikel ihres guten Rufs miteinander konkurrieren", angelehnt an das "Free Banking in Schottland (1716 bis 1844)", bei dem der Staat zwar die Rahmenbedingungen schafft, sich ansonsten aber weitgehend heraushält. Horn hält dies zwar nicht gerade für "realistisch", lobt aber die Überlegungen des Autors als "nachdenkenswert, logisch erquicklich".
Lesen Sie die Rezension bei buecher.de

Beliebte Bücher

Jana Hensel. Es war einmal ein Land - Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet. Aufbau Verlag, Berlin, 2026.Jana Hensel: Es war einmal ein Land
In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun…
Elias Hirschl. Schleifen - Roman. Paul Zsolnay Verlag, Wien, 2026.Elias Hirschl: Schleifen
Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In…
Norbert Gstrein. Im ersten Licht - Roman. Carl Hanser Verlag, München, 2026.Norbert Gstrein: Im ersten Licht
Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes…
Julian Barnes. Abschied(e). Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln, 2026.Julian Barnes: Abschied(e)
Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte…