Patrimonium

Denkmalpflege und archäologische Bauforschung in der Schweiz 1950-2000
Cover: Patrimonium
gta Verlag, Zürich 2010
ISBN 9783856761790
Gebunden, 803 Seiten, 62,00 EUR

Klappentext

Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte die Denkmalpflege einen rasanten Aufschwung. Der Denkmalbegriff erweiterte sich nicht nur, sondern er veränderte sich gleichzeitig auch qualitativ: Er wurde zu einer Art von "historischem und ästhetischem Umweltschutz" (Willibald Sauerländer) und damit zu einem unverzichtbaren Teil der politischen Kultur. Das vorliegende Werk wirft einen Blick auf Entwicklungen und Fragen der Denkmalpflege und Archäologie in der zweiten Jahrhunderthälfte. Namhafte Fachautorinnen und -autoren untersuchen die traditionellen Arbeitsgebiete der Denkmalpflege und stellen in konzentrierter Form neue Aufgaben der Kulturwahrung vor.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 18.01.2011

Was tun mit dem architektonischen Erbe? Herausgegeben von der Sektion Heimatschutz und Denkmalpflege des Bundesamtes für Kultur in Bern, gibt dieser Band dem Rezensenten Antworten. Jürgen Tietz schätzt die grundsätzliche Annäherung ans Thema der Denkmalpflege in der Schweiz gestern und heute, Rückblick und Übersicht über Aufgaben und Vorgehensweisen inbegriffen. Anschließend an Albert Knoepflis Standardwerk von 1972 erläutern ihm die Beiträger etwa, wie sehr sich in Art und Weise der Denkmalpflege neben der Vergangenheit auch die Gegenwart spiegelt und welche Paradigmenwechsel die Profession über die Zeiten durchgemacht hat. Über historische Simulationen und den schmalen Grat zwischen Erhalten und Verändern lernt Tietz und weiß von jetzt an, denkmalpflegerische Mühen und Ergebnisse besser zu beurteilen.
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