Aus dem Amerikanischen von Hanna Johansen. Mit Bildern von Quint Buchholz. Die letzten Feriengäste verlassen die Insel, auf der die zwölfjährige Larkin mit ihren Eltern lebt. Als sie vom Hanna Hafen zurückkommen, steht ein Korb mit einem Baby vor der Tür. Ein Findelkind. Larkins Familie nimmt die kleine Sophie bei sich auf. Je mehr sie sich aneinander gewöhnen, desto größer wird die Angst, dass eines Tages Sophies Mutter auftaucht.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.08.2000
"Eine besondere literarische Kostbarkeit" ist dieses Buch nach Ansicht von Hilde Elisabeth Menzel. Ihr hat es offensichtlich nicht nur der Inhalt der Geschichte angetan, in der das ausgesetzte Baby Sophie eine Familie aus der Sprachlosigkeit nach dem Tod ihres eigenen Jungen befreit und dennoch - oder gerade deswegen - auch damit zurecht kommen kann, als Sophie später von ihrer Mutter wieder abgeholt wird. Wirklich erstaunt zeigt sich die Rezensentin, dass die Autorin hier "so viel Gefühl ohne jede Sentimentalität" ausgedrückt hat. Darüber hinaus lobt sie Hanna Johansens "hervorragende" Übersetzung und die nicht minder beeindruckenden Bilder von Quint Buchholz.
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