Herausgegeben von Christophe Solioz und Svebor Dizdarevic. Bosnia and Herzegovina was the focus of a massive intervention from abroad as is inevitable with a quasi protectorate as well as a host of strategies of multiple importation. At stake were the countrys territorial integrity and the recognition of its sovereignty, not only on a regional and international level, but primarily within the country itself. After eight years of international presence, Bosnia and Herzegovina is still an aid-dependent country, and most aspects of social, political and economic life are now matters of the international protectorate-type intervention. In order to overcome this situation, foreign involvement must address Bosnian self-government and ownership with an adequate strategy, because the future of this country lies in its capacity to adapt the transition and democratization processes, the central aims being the restoration of the state and the reinforcement of its institutions. The book includes contributions from Wolfgang Petritsch, Sejfudin Tokic, Matthias Sonn, Christophe Solioz, Zarko Papic, Dragoljub Stojanov, Vladimir Velebit, Rajko Macura, Ermin Sinanovic, Srdjan Dizdarevic.
Recht informativ scheint Markus Bickel dieser Sammelband über die schwierige Lage der exjugoslawischen Republik Bosnien-Herzegowina acht Jahre nach Kriegsende. Bis zur vollständigen Übergabe demokratischer Rechte an die Bevölkerung, so der Tenor des Bandes, sei es noch ein weiter Weg, der ohne internationale Unterstützung zum Scheitern verurteilt wäre. Diesbezügliche Bemühungen des ehemaligen Hohen Repräsentanten der internationalen Gemeinschaft in Bosnien-Herzegowina, Wolfgang Petritsch, sehe vor allem der bosnische Wirtschaftswissenschaftler Zarko Papic eher negativ. "Die totale Abhängigkeit von ausländischer Hilfe", gibt Bickel die Ansicht Papics wieder, sei eine "Grundeigenschaft" Bosniens, die "eine eigenständige und nachhaltige Entwicklung" verhindere. Darum sollten die internationalen Organisationen künftig von einheimischen Experten überprüft werden, da die Arbeit der ausländischen Missionare oft von Selbsterhaltungsbedürfnissen geleitet seien.
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