Mit Illustrationen von Clement Devaux. Spätestens seit der Sesamstraße wissen wir: "Wer nicht fragt, bleibt dumm." Doch nicht auf jede Frage gibt es auch eine eindeutige Antwort und das ist gut so: Denn wer nicht dumm bleiben will, muss sich nicht nur Wissen aneignen, sondern auch Denken lernen und dabei Spaß haben. Genau dieses Vergnügen vermittelt der französische Philosoph Oscar Brenifier in seiner neuen Buchreihe Philosophieren mit neugierigen Kindern. Die mal herzerfrischen witzigen, mal tiefgründigen Illustrationen stammen in jedem Band aus der Feder eines anderen hochrangigen Illustrators.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.09.2010
Zu zweit zu lesen ist dieses Buch, das die Frage stellt, was gut, was böse ist. So erklärt uns Alexander Kissler den Sinn der vielen hier gestellten Fragen zum Thema, die, wie er meint, auf jeden Fall ein Gegenüber (am besten Kind - Erwachsener) brauchen. Im Zweifel zulassenden Zwiegespräch allerdings erschließen sich dem Rezensenten selbst komplizierte Begriffe wie Anarchie, Freiheit oder Pflicht. Und das ohne rein utilitaristische oder hedonistische Argumentation, dafür mit "pfiffigen" Fallbeispielen, freut sich Kissler. Für lobenswert hält er auch, dass nicht dauernd die Moralkeule geschwungen wird. Das Niveau der Fragen findet er hingegen unterschiedlich.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…