Peer liebt es, Strandgut zu sammeln. Zu seinen größten Schätzen zählen ein alter Anker, ein Fischernetz und ein paar riesige Muscheln. Besonders stolz aber ist er auf seine Flaschensammlung. Und so hat Peer eines Tages eine tolle Idee: Er beschließt, Flaschenpostbote zu werden! Kurzerhand macht er sich auf, um eine Flaschenpostbeförderungsanstalt zu eröffnen. Doch er merkt schnell, dass es gar nicht so einfach ist, mürrische Menschen davon zu überzeugen, wie schön es ist, Post zu verschicken. Nur die kleine Lena ist begeistert, aber die glaubt ja auch an die Existenz der geheimnisvollen siebten Insel ...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.06.2011
Thomas Montassers neues Kinderbuch "Peer vom Meer" hat Rezensentin Britta Lange sehr viel Freude gemacht. Die Geschichte um den kleinen, unbefangenen Peer, der mit seiner Familie auf einer Nordseeinsel lebt und das Leben der erwachsenen, meist mürrischen Insulaner immer wieder in Frage stellt, überzeuge vor allem deshalb, weil Montasser sie so unpathetisch erzähle, so die Rezensentin. Auch wenn ihr das Ende dieser maritimen Geschichte etwas zu kitschig erscheint, ist die Kritikerin dem "glücklich entworfenen" Protagonisten gern auf seinen Abenteuern gefolgt.
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