Nick McDonell

Ein hoher Preis

Roman
Cover: Ein hoher Preis
Berlin Verlag, Berlin 2010
ISBN 9783827009449
Gebunden, 304 Seiten, 22,00 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Thomas von Gunkel. Teak, ein Top-Agent der CIA, Harvard-Studium, Vorzeigeathlet, smart, intelligent, unabhängig, ist auf dem Weg zu einem kleinen somalischen Dorf. Er soll dem Freiheitskämpfer Hatashil eine geheime Sendung überbringen, doch Minuten nach der Übergabe gehen Bomben über dem Dorf nieder und verwüsten es. Teak überlebt. Aber als Meldungen laut werden, Hatashil selbst habe den Angriff unternommen, weiß er, dass er ins Zentrum gefährlicher Manipulationen geraten ist. Susan Lowell hat gerade den Pulitzerpreis bekommen. Für ein Buch über Hatashil, dessen Integrität die Harvardprofessorin preist. Doch mit den Meldungen über den Anschlag erscheint ihr Werk abrupt in neuem Licht. Sie muss herausfinden, was vorgefallen ist, genau wie Teak, der nicht mehr weiß, ob er den eigenen Leuten trauen kann.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 16.08.2010

Christoph Schröder mocht diesen Roman von Nick McDonell. In diese, seinem dritten Roman (den ersten veröffentlichte er mit siebzehn), geht es um einen jungen CIA-Agenten, der erfährt, dass der somalische Freiheitskämpfer Hatashil doch nicht der ist, für den man ihn hält, während die Historikerin Susan Lowell den Pulitzerpreis für ein Buch erhalten soll, in dem sie die Integrität Hatashils preist. "Der Spagat" zwischen Agentengeschichte und Politthriller gelinge McDonnell, findet Schröder, doch ab und an übertreibe er sein "Genre-Wohlgefühl". Der Rezensent lobt, dass McDonnell nicht "auf den Pfaden des Erstlings entlanghechelt". Doch für Schröder ist nach der Lektüre auch klar, dass der Reifeprozess des Autors noch nicht abgeschlossen ist.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 16.08.2010

Christoph Schröder mocht diesen Roman von Nick McDonell. In diese, seinem dritten Roman (den ersten veröffentlichte er mit siebzehn), geht es um einen jungen CIA-Agenten, der erfährt, dass der somalische Freiheitskämpfer Hatashil doch nicht der ist, für den man ihn hält, während die Historikerin Susan Lowell den Pulitzerpreis für ein Buch erhalten soll, in dem sie die Integrität Hatashils preist. "Der Spagat" zwischen Agentengeschichte und Politthriller gelinge McDonnell, findet Schröder, doch ab und an übertreibe er sein "Genre-Wohlgefühl". Der Rezensent lobt, dass McDonnell nicht "auf den Pfaden des Erstlings entlanghechelt". Doch für Schröder ist nach der Lektüre auch klar, dass der Reifeprozess des Autors noch nicht abgeschlossen ist.

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