Aus dem Amerikanischen von Bea Reiter. Als goldenes Blut aus ihren Adern fließt, ist für Deka klar, dass sie nie dazugehören wird. Wegen ihrer dunklen Hautfarbe galt sie schon immer als Außenseiterin. Doch dann kennzeichnet ihr goldenes Blut sie als Alaki, als Dämon. Nur ein Dekret des Kaisers von Otera kann sie retten: Er stellt eine Armee aus den beinahe unsterblichen Alaki zusammen. Deka wird zur Kriegerin ausgebildet und lernt dabei nicht nur zu kämpfen, sondern auch die Gebote infrage zu stellen, durch die sie als Frau ihr Leben lang unterdrückt wurde.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 02.12.2020
Rezensentin Susanne Billig senkt den Daumen über Namina Fornas Fantasy-Roman. Mit guter Jugendliteratur hat das Buch nichts zu tun, findet sie. Sprachlich zu simpel und ohne durchdachte Komposition behandelt die Autorin laut Billig Themen wie Diskriminierung und Unterdrückung aufgrund von Herkunft und Hautfarbe vor Superheldinnen-Kulisse. Die Figurenzeichnung reicht nicht zur Identifikation mit den Charakteren, meint Billig. Und auch ein "westafrikanisches Setting", wie der Verlag verspricht, kann Billig im Buch nirgends entdecken, nur ein "Reich der realitätsenthobenen Fantasie".
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