In vorderster Reihe der amerikanischen Avantgarde der 1960er-Jahre stand eine Gruppe von New Yorker Künstlern, zu denen neben Sol LeWitt, Robert Smithson, Eva Hesse oder Richard Tuttle auch die bis heute weniger bekannte Ruth Vollmer (1903-1982) gehörte. Das Werk der aus Deutschland emigrierten Künstlerin ist an der Schnittstelle von Mathematik und bildender Kunst angesiedelt. Inspiriert von so unterschiedlichen Quellen wie Platons Philosophie der Mathematik oder Bernhard Riemanns Theorie des nicht-euklidischen Raumes, experimentierte die Künstlerin mit den Grundformen der Kugel wie Kreis, Spirale, Pseudokugel oder der ephemeren Seifenblase. Mit ihrem mathematischen Formalismus hat Vollmer die amerikanische Suche nach alternativen Modellen der geometrischen Abstraktion maßgeblich bereichert. Mit ausgewählten Skulpturen und Zeichnungen der 1960er- und 1970er-Jahre, Beiträgen von Kunsthistorikern und Künstlerkollegen sowie von Ruth Vollmer selbst eröffnet das Buch erstmals einen kompakten Überblick über das Schaffen der Künstlerin.
Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie… Szczepan Twardoch: Sehnsucht Aus dem Polnischen von Olaf Kühl. Erwin Piontek, Bergmann im Ruhestand, geht seinen Lebenstraum - eine Weltumseglung - bescheiden an: im Boot auf einem Stausee. Doch während… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…