Prof. Michel Chossudovsky, einer der intellektuellen "Aktivisten" der Bewegung von Seattle und Genua, macht in diesem Buch eine entschiedene Gegenrechnung zu den Glücksverheißungen einer rein marktrationalen Globalisierung auf. Für unsere Ausgabe hat Chossudovsky ein zusätzliches Kapitel geschrieben, in dem er nachweist, dass die USA den Schock vom 11. September sehr schnell zu ihren Gunsten ausgenutzt haben.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.12.2002
Andreas Bock würdigt Michael Chossudovkys Untersuchung über die globalisierte Armut als eine "genau recherchierte Analyse" der Arbeit von Weltbank, IWF und WHO. Dabei sei keineswegs eine "einseitige Anklageschrift" gegen den Freihandel herausgekommen, wie der "unglücklich" übersetzte Titel vermuten lasse, versichert der Rezensent. Chossudovskys ergänzt seine These, dass die Globalisierung in ihrer jetzigen Form für Armut und Krieg verantwortlich ist, mit moralischen Wertungen. Das sei zwar ungewöhnlich für eine Untersuchung mit wissenschaftlichem Anspruch, gibt der Rezensent zu, doch gelinge es Chossudovsky, "analytische Schärfe" und "moralische Empörung" zu verbinden, ohne dem Leser dabei seine Meinung aufzuzwingen. Letztlich wären die Wertungen des Autors für die Bestätigung seiner These von den fatalen Folgen der Globalisierung sowieso überflüssig, denn die Fakten sprächen ohnehin für sich und den Autor.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…