Michael Moore

Querschüsse

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Cover: Querschüsse
Piper Verlag, München 2003
ISBN 9783492045643
Kartoniert, 313 Seiten, 12,90 EUR

Klappentext

Bitterböse, nie politically correct und unfair nach allen Seiten nimmt Michael Moore aufs Korn, was den Stupid White Men heilig ist: die Emanzipation der Schwarzen und der Frauen, den Kongress genauso wie das Amt des Präsidenten der USA - und vor allem und immer wieder die großen Konzerne, denn: Big Business will alles mögliche - aber bestimmt nicht, daß Du ein besseres und leichteres Leben hast. Er schlägt vor, den viel zu langen Namen United States of America schlicht in "The Big One" zu ändern, die Regierung zur Kostensenkung nach Mexiko auszulagern und möchte den nächsten Präsidenten in einem Dragster-Rennen ermitteln.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 06.10.2003

Cathrin Kahlweit ist zunächst einmal nicht überrascht, dass der Piper-Verlag nach dem Erfolg von "Stupid White Men" ein weiteres Werks von Moore auf den Markt wirft. Dieses Buch nun, erfährt man, ist bereits 1996 entstanden und enthält Aufsätze "über alles, was Moore an den USA noch nie leiden konnte." "Flott geschrieben" sei es, lobt die Rezensentin, und "wie immer" mache es Spaß, Moores "wüste Ausfälle gegen Lobbyisten, Schwulenhasser, Gewerkschaftsführer und Republikaner zu lesen". "Rhetorisch" sei das außerdem oft "furios" gemacht. Wie man erfährt, geht es nun auch einmal gegen die Deutschen, denen Moore vorrechnet, wie reich sie nach dem Krieg geworden, und dass nun jede Menge Altnazis mit ihrem Vermögen nach Florida gezogen sind, wo sich darum deutsche Speisekarten und Flaggen ausbreiten - während doch in derselben Gegend auch viele Überlebende des Holocaust leben, weshalb Moore fragt: "Ist es richtig, dass diese Männer und Frauen, die den Massenmord der Deutschen überlebt haben, nun deutsche Speisekarten lesen müssen?" Amüsant fand die Rezensentin schließlich noch ein Quiz mit "besonders blöden Politikersprüchen" - wobei allerdings, wie bei vielem in diesem Buch, wer sich "unzureichend in den USA" auskenne, "nur den halben Spaß" habe.

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