Aus dem Englischen von Bernhard Kempen. "Der Traumdetektiv" besticht durch ein futuristisches Szenario voll schillernder Visionen, das Smith mit einer gehörigen Portion besten britischen Humors serviert.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 13.12.2001
Ein sehr gemischtes Fazit über Michael Marshall Smiths Sciene-Fiction-Krimi zieht Andreas Ammer in seiner Rezension. Den ersten Teil des Buches findet er großartig, nicht zuletzt wegen der vielen Welten, die der amerikanische Autor hier erfindet: "So fulminant und trickreich, so philosophisch und zugleich absurd hat lange keiner mehr versucht, einen Krimi zu schreiben." Dafür trifft Ammer die Enttäuschung, die die zweite Hälfte des Buches bereithält, umso heftiger. Nachdem die Verfolgungsjagd, die die ersten 200 Seiten dominiert, zu Ende ist, wabert der Autor nach Meinung des Rezensenten nur noch in diffusen Traumengefilden herum - was dazu führt, dass "das Ende ? schlichtweg verquast und uninteressant" ist. Deshalb empfiehlt Ammer, das Buch zur Hälfte zu lesen - und es dann einfach zu verlieren.
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