Wallace Stroby

Geld ist nicht genug

Cover: Geld ist nicht genug
Pendragon Verlag, Bielefeld 2017
ISBN 9783865325778
Taschenbuch, 352 Seiten, 17,00 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Alf Mayer. Metallteile und Plastik schlittern über den Asphalt. Volltreffer. Crissa Stone hebelt den Geldautomaten mit der Schaufel eines Frontladers aus der Verankerung und balanciert die Beute auf die Ladefläche ihres Pick-ups. Sie liebt saubere Lösungen. Crissa hat das System des Bankraubs perfektioniert, aber ihre Partner verlieren die Nerven. Gangster, die sich gegenseitig umbringen - wie unprofessionell. Zum Glück wartet schon ein neuer Job: Ein verstorbener Mafiaboss soll die Millionen eines Raubs jahrelang versteckt haben. Leider ist Crissa nicht die Einzige, die es auf das Geld abgesehen hat. Sie gerät zwischen die Fronten und muss fliehen: Vor dem Gesetz und einer Mafia-Gang aus New York.

Rezensionsnotiz zu Die Welt, 24.03.2017

Wallace Stroby, einst Polizei-Reporter beim "Star-Ledger" in New Jersey, hat das Gesamtwerk des Hardboiled parat, staunt Rezensent Elmar Krekeler. Deshalb weiß der Autor auch, welche Lücken es noch zu schließen gilt, fährt der Kritiker fort, dem eine Figur wie Crissa Stone, harte Berufsverbrecherin mit Herz und Sehnsucht, bisher gefehlt hat. Entsprechend begeistert liest er den neuen Fall, der beim legendären Lufthansa-Raub von 1978 einsetzt, um die Geschichte von Benny zu erzählen, der 35 Jahre später aus dem Zeugenschutzprogramm austritt und sofort vor all jenen Verbrechern fliehen muss, die es auf die damals erbeuteten sechs Millionen Dollar abgesehen haben. Wo so viele Glocks und Berettas rauchen, ist Spannung garantiert, schließt der Kritiker.
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