Aus dem Amerikanischen von Brigitte Jakobeit. Mit Illustrationen von Anke Faust. Wer erzieht hier eigentlich wen? Als Betty und ihre Familie den Hund Mister Tavish aus dem Tierheim zu sich holen, ahnt noch keiner, dass dieser Hund ihr Familienleben gehörig auf den Kopf stellen wird. Mister Tavish jedoch weiß sofort Bescheid: Diese Familie braucht dringend seine Hilfe!Die Mutter hat die Nase voll von Wäschebergen, Sonderwünschen und Meckereien ihrer Lieben und tritt in den Streik. Statt in der Küche findet man sie jetzt auf der Yogamatte. Betty und ihre Geschwister müssen zwar ihre Zimmer nicht mehr aufräumen (hurra!), aber jeden Tag Pizza ist auf die Dauer doch nicht wirklich toll. Mister Tavish beobachtet alle ganz genau (wie Hunde das so machen) und entwickelt seinen ganz eigenen Plan.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.11.2019
Fridtjof Küchemann ertappt sich beim Lachen mit Meg Rsosoffs Geschichte einer dysfunktionalen Familie, die ein Hund großzügig adoptiert und wieder ins Lot bringt. Genau: Hund adoptiert Familie. Das ist nicht der einzige Witz, das einzige Wunder über die Küchemann lachen muss. Obwohl das Buch mit den Themen Ignoranz und Erwartung im Familienzusammenhang eigentlich eine ernste Sache ist, wie der Rezensent feststellt. Witz und Schmerz zu verbinden, das versteht die Autorin, versichert Küchemann.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…