Aus dem Amerikanischen von Uwe Michael Gutzschhahn. Manchmal wundert Kasimir sich schon, warum ihn niemand beachtet. Im Sportunterricht wird er nicht als Letzter ins Team gewählt, er wird gar nicht gewählt. Der Busfahrer schließt die Tür vor seiner Nase, und seine Eltern vergessen, ihm bei den Mahlzeiten einen Teller hinzustellen. Nur seine Zwillingsschwester Fleur hält zu ihm. Doch eines Tages macht Kasimir eine schockierende Entdeckung: Er ist unsichtbar! Fleur hat sich ihn ausgedacht! Mit dem Wunsch, ein echter Junge zu werden, begibt sich Kasimir auf eine lange Reise.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.03.2017
Rezensentin Hilde Elisabeth Menzel freut sich, dass Michelle Cuevas', wie sie findet, wunderbar schräges, liebevolles und philosophisches Kinderbuch schon in 16 Sprachen übersetzt wurde. Die aberwitzigen Ideen und kafkaesken Szenen, die die Autorin für ihre Geschichte um unischtbare Freunde (und unsichtbare Freunde von unsichtbaren Freunden) ersinnt, begeistern die Rezensentin und bringen sie mal zum Lachen, mal zum Weinen. Wer wissen will, wie es bei einem Psychiater für Kinder mit unsichtbaren Freunden oder bei den "Anonymen Eingebildeten" zugeht, der lese dieses lebenskluge, witzige Buch, rät Menzel.
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