Matthias Wittekindt

Sog

Roman
Cover: Sog
Eichborn Verlag, Berlin 2004
ISBN 9783821809588
Gebunden, 190 Seiten, 18,90 EUR

Klappentext

Was haben Stephan Seiters, Therese Kotowski, Elsa Steinert und Thomas Stimmann gemeinsam? Sie sind Menschen wie Du und Ich. Sie fahren in einem Zug von Berlin nach Hannover oder von Köln nach Paris. Sie haben kleine Probleme und große. Winzige Ereignisse hinterlassen bei ihnen große Erschütterungen. Große Dramen gehen spurlos an ihnen vorüber. Therese zum Beispiel ist schwanger. Von Seiters. Der weiß das noch nicht und wird in Köln eine andere Frau kennenlernen. Während Therese von ihrem Chef umgarnt wird ...

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 16.10.2004

Der Rezensent mit dem Kürzel "ncb" kommt zu einem vernichtenden Urteil über dieses überambitionierte Buch. Seiner Meinung nach "ließe sich die Lektüre des Buches wohl auch durch die Einnahme von Drogen nicht retten". Der Autor versuchte den "Reiz des Alltäglichen" aufzuzeigen und scheitert dabei nach Meinung des Rezensenten kläglich. Nicht nur, dass im Ergebnis das "Bemühen um Komik" deutlich zu spüren ist. Dem Autor sind nach Meinung des Rezensenten "schlicht handwerkliche Fehler" unterlaufen und so stellt sich die "versprochene Sogwirkung" nicht ein. Der Leser ist nach Ansicht des Rezensenten lediglich Zeuge eines "Versuchsaufbaus, bei dem das Ergebnis von Anfang an feststeht."
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