Martin Walser

Gesamtausgabe letzter Hand in 25 Bänden

Cover: Gesamtausgabe letzter Hand in 25 Bänden
Antiquariat Bibermühle, Ramsen 2017
ISBN 9783906069203
Gebunden, 11400 Seiten, 998 EUR

Klappentext

Die Gesamtausgabe letzter Hand der Werke von Martin Walser in 25 Bänden ist eine Gabe von Heribert Tenschert zum 90. Geburtstag des Autors am 24. März 2017. Sie kommt auf ca. 11450 Seiten im Groß Oktav-Format (25 x 17,5 cm) und umfasst alles, was Martin Walser in der Überschau seiner Werke aus 65 Jahren gedruckt sehen möchte, bis hin zum letzten Roman "Statt Etwas oder Der letzte Rank" und der Essay-Sammlung "Ewig aktuell - Aus gegebenem Anlass", die beide im laufendenen Jahr 2017 in Einzelausgaben erschienen ("Statt Etwas") bzw. erscheinen werden.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.12.2017

Hubert Spiegel erkennt bei Martin Walser und seinem Gönner Heribert Tenschert auf einen Willen zur Werkherrschaft. Mit 25 Bänden in marmoriertem Einband und zum Preis von 1280 Euro ist die Walser-Ausgabe letzter Hand für Spiegel allerdings nicht nur monumental, sondern auch so etwas wie eine bibliophile Kostbarkeit, die einschüchtert. Die Auswahl, vom Autor selbst getroffen, ist laut Spiegel befriedigend, einer kritischen Ausgabe genügt das Unternehmen gleichwohl nicht, meint er. Es fehlen Apparat, Kommentar und textgeschichtliche Hinweise.
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 01.08.2017

Rezensent Burkhard Müller dankt dem Schweizer Mäzen und Walser Freund Heribert Tenschert für diese in Privatinitiative in einer limitierten Auflage von 999 Stück herausgegebene Gesamtausgabe. Den wissenschaftlichen Anspruch einer historisch-kritischen Ausgabe darf man hier natürlich nicht erwarten, fährt der Kritiker fort, den es nicht weiter stört, dass neben einem philologischen Apparat und einem Kommentar auch variierende Fassungen und Hinweise zur Textgeschichte fehlen. Denn die Ausgabe, die ausschließlich jene Werke versammelt, die Walser selbst ausgesucht hat, besticht vor allem durch ihre editorische "Pracht", fährt der Rezensent fort: Die 25 Bände im Großoktav, gedruckt auf getöntem 80-Gramm-Papier, werden auch mit Blick auf den stolzen Preis vor allem Liebhaber erfreuen, glaubt der Kritiker.
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