Mit Illustrationen von Wiebke Rauers. Der Bär wird um sein faules Leben im Zoo beneidet. Jeden Tag drei Mahlzeiten und satt einschlafen. Dabei wäre er viel lieber frei wie die Krähe. Die bietet ihm die Chance seines Lebens: Sie können ihre Körper tauschen! Schnell muss der Krähenbär feststellen, dass gute Manieren in freier Wildbahn reine Zeitverschwendung sind, und die Bärenkrähe frisst sich nicht nur rund, sondern auch unglücklich. Und so teilen sich die beiden am Ende die Vollpension im Zoo in einer freien Entscheidung.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.03.2017
Rezensentin Heike Nieder empfiehlt Martin Baltscheits Buch über den Bären und die Krähe als Geschichte einer Freundschaft, die im Kleinen und auf unterhaltsame Weise große Themen anpackt. Es geht um die Freiheit, ums Überleben und darum, wie Realisten und wie Träumer dazu stehen. Das kann auch ein Sechsjähriger vorgelesen bekommen und dabei am besten Wiebke Rauers stimmungsvolle Zeichnungen anschauen, wie Nieder vorschlägt. Auch die abwechslungsreiche Typografie im Buch scheint ihr wie gemacht für die Jüngsten.
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