Aus dem Englischen von Gisbert Haefs. Die Geschichte von Mowgli, dem Wolfsjungen, und seinen beiden engen Gefährten Bagheera, dem Panther, und Baloo, zählen zu den berühmtesten Erzählungen des Dschungelbuches. Im Dschungelbuch gibt es aber noch viel mehr zu entdecken: den wagemuten kleinen Mungo Rikki-Trikki-Tavi, der es mit jeder Kobra aufnimmt, die weiße Robbe Kotick, die eine von Robbenschlächtern ungefährdete Sandbank für sich und ihre Gefährten findet, Toomai von den Elefanten, der die Elefanten tanzen sieht und viele mehr.
Als "vollends gelungen" preist Bruno Blume diese Prachtausgabe von Rudyard Kiplings "Dschungelbüchern", die seiner Ansicht nach niemand mehr anders als in Walt Disneys Zeichentrickversion kennt. Sehr dankbar ist Rezensent Blume deshalb auch für die von Gisbert Haef besorgte Neuübersetzung, die endlich die alte, "kindertümelnd verstümmelte" Fassung ablöst. Auch Martin Baltscheits Illustrierungen hält er für so "sinnlich und wild", dass sie gut die süßlichen Bilder des Trickfilms ablösen dürfen. Denn bei der Wiederlektüre wurde Blume noch einmal bewusst, wie kunstvoll Kipling die Tierwelt in ihrer Vielfalt beschreibe und wie wenig diese mit heiteren Elefantenparaden zu tun hat: "Dschungel bedeutet Kampf."
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