Die unnahbare Mia, die sich nach einem traumatischen Erlebnis völlig zurückgezogen hat, verliebt sich in den sinnlichen Alex. Sie fühlt sich auch zu seinem Bruder, dem verträumten Jan, hingezogen und zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte Freundschaft. Doch die Brüder gehören Alina und sie ist nicht bereit, die beiden Mia zu überlassen. Plötzlich findet Mia tote Fische in ihrem Garten, dann in ihrem Zimmer. Was als harmloser Scherz beginnt, wird bald tödlicher Ernst.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.10.2007
Sehr begeistert ist Rezensentin Cordula Gerndt vom Debüt der sehr jungen Marlene Röder, die für dieses Buch bereits mit dem Hans-im-Glück-Preis der Stadt Naumburg ausgezeichnet worden ist. Ohne etwas von der Handlung zu verraten, beschreibt Gerndt sie als "eine Geschichte auf Leben und Tod" für die Jugendlichen Mia, Alexander und Jan. Ein Jahr aus deren Leben - samt Blutschwur und Verrat - werde von Marlene Röder aus ständig wechselnden Perspektiven und äußerst lebendig erzählt. Selbst in den "fast stromschnellenartig" herbeigeführten Klärungen ganz am Schluss sieht die Rezensentin noch das "Versprechen" aufblitzen, das diese Autorin ihr zu sein scheint.
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