Mark Salisbury

Tim Burton - Der melancholische Magier

Cover: Tim Burton - Der melancholische Magier
Quadriga Verlag, München 2012
ISBN 9783869950365
Gebunden, 368 Seiten, 29,99 EUR

Klappentext

Tim Burton ist einer der originellsten und kreativsten Regisseure Hollywoods und zugleich Lyriker und bildender Künstler. Wie kaum einem anderen gelingt ihm regelmäßig der Spagat zwischen künstlerischem Anspruch und kommerziellem Erfolg. Mit Filmen wie "Edward mit den Scherenhänden", "Nightmare Before Christmas" oder "Sleepy Hollow" hat er eine eigene, visionäre Bilderwelt geschaffen und international eine große Fangemeinde gewonnen. Dieses Buch enthält eine Sammlung von Interviews, die der Herausgeber im Laufe der letzten zwanzig Jahre mit Burton geführt hat. Darin spricht der Regisseur erstmals offen und ausführlich über seine Kindheit in Kalifornien, die frühe Arbeit als Zeichner für Disney, wiederkehrende Motive in seinem Werk und über die Ursprünge seiner düster-grotesken Visionen. Eingeleitet wird der Band mit einem Vorwort von Burtons langjährigem Freund und Weggefährten Johnny Depp.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.01.2013

Mit Mark Salisburys Buch über Tim Burton, das nun mit dem Untertitel "Der melancholische Magier" und erweitert um ein Kapitel über "Alice im Wunderland" erstmals auf Deutsch erschienen ist, hat Rezensent Andreas Platthaus einige Probleme. Zu berühmt erscheint ihm dieses bereits 1995 in Amerika veröffentlichte Buch, als dass es noch allzu viel Neues bieten könnte. Zwar lässt sich der Kritiker in der ersten Hälfte des Buches noch von den Berichten über und Gesprächen mit Burton, den er als Hollywoods größten "Sonderling" bezeichnet, in den Bann ziehen. Bei fortschreitender Lektüre muss er aber leider feststellen, dass Burton über jeden seiner Filme so häufig dasselbe berichtet, dass es dem Rezensenten bald "erschreckend banal" erscheint. Auch mit Burtons langatmigen Ausführungen über die Auswahl seiner Lieblingsschauspieler hat sich der Kritiker ziemlich gelangweilt.
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