Mario Wirz

Sieben Leben hat die Woche

Gedichte 1981-2002
Cover: Sieben Leben hat die Woche
Aufbau Verlag, Berlin 2003
ISBN 9783746619095
Broschiert, 208 Seiten, 7,95 EUR

Klappentext

In die poetische Welt von Mario Wirz kann jeder eintreten und sich faszinieren lassen durch die Energie von Metaphern und Sprachkaskaden. Das Geheimnis der Gedichte aber liegt in der Authentizität des Empfindens, die durch den denkbar höchsten Preis erkauft ist. Unter dem Damoklesschwert existentieller Bedrohung wird das Schreiben Heilmittel und Droge zugleich. Augenblicke von Sehnsucht und Schmerz, Rausch und Ernüchterung verwandeln sich in ein sinnliches, intensives Bekenntnis zum Leben, das angenommen wird zu jedem Preis, den es fordert.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.08.2003

Weniger mit "poetischer" Dichte hat der Titel "Sieben Leben hat die Woche" zu tun, als mit bloßer "Existenz", meint Rezensent Harald Hartung. Denn bei Mario Wirz gehe es um das "Leben auf Abruf", das der Aids-Erkrankte führt. Zunächst erscheint dem Rezensenten der Band "zwiespältig", da die Texte zwischen "üppigen Sentimentalitäten", die wie "Schlagermotive" wirken, und "nüchternen, illusionslosen Bekundungen" schwanken. Das liege vor allem daran, dass sich diese Gedichtauswahl über zwei Jahrzehnte erstrecke. Und so findet Hartung es letztlich schön zu beobachten, wie Wirz allmählich den "Opferblick" ablegt und immer stärker zu seinem "eigenen Ton" findet.
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