Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.11.2006
Passabel scheint Christoph Schmaus die Hörbuchfassung von Marianne Rosenbergs Autobiografie "Kokolores". Die Sängerin schildere nicht nur ihre Karriere, von den Anfängen in Neuköllner Eckkneipen über Auftritte in der ZDF-Hitparade und der Zeit im Berliner Untergrund hin zur Wandlung zur Chansonsängerin und Ikone der Schwulenbewegung. Sie gebe auch Auskunft über die schwierige Familiengeschichte und die Traumatisierung ihres Vater, der Auschwitz überlebt hat. Angesichts der Bedeutung der Musik für Rosenberg bedauert Schmaus ein wenig, dass sich auf den vier CD's nur vier Lieder von ihr finden. Für einige Songs mehr hätte er gern auf manches "Medley bestehend aus sprachlichen Erinnerungsfetzen und atmosphärischen Verdichtungen" verzichtet.
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