Mariana Leky

Was man von hier aus sehen kann

Roman
Cover: Was man von hier aus sehen kann
DuMont Verlag, Köln 2017
ISBN 9783832198398
Gebunden, 320 Seiten, 20,00 EUR

Klappentext

Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman.
'Was man von hier aus sehen kann' ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel, Selmas Enkelin, gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der Mann, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan …

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 24.07.2017

Jörg Magenau kann nichts Schlechtes finden am Schreibschulhaften in Mariana Lekys drittem Roman. Im Gegenteil, Regeln wie die vom Gewehr, das auch benutzt werden muss, taucht es im Text erst einmal auf, anverwandelt sich die Autorin laut Magenau auf originelle Weise. Spannend bleibt es und überraschend, versichert er, wenn die Autorin sorgfältig konstruiert eine Liebesgeschichte aus dem Westerwald erzählt, die auch der Tod streift und allerhand Übersinnliches, ein wenig Kitsch, aber auch Herzenswärme, wie der Rezensent versichert.
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