Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 10.10.2003
Wie fundiert Margirth Bigler-Eggenberger das Thema der juristischen Gleichberechtigung von Mann und Frau behandelt, gefällt dem Rezensenten mit dem Kürzel "hof". Kein Wunder, war die Autorin doch die erste weibliche Bundesrichterin in der Schweiz und ist damit für einen fundierten Blick auf das Thema prädestiniert. Seit 1981 ist die Gleichberechtigung in der Verfassung verankert, doch über die gesellschaftliche Umsetzung fällt die ehemalige Bundesrichterin nach Ansicht des Rezensenten ein eher skeptisches Urteil. Bigler-Eggenbergers Meinung nach wird auf der Ebene der Rechtsprechung zu stark vernachlässigt, dass "Frauen und Männer in verschiedene soziale Umfelder eingebunden sind" - ab und zu müsse nicht nur passiv, sondern auch aktiv interveniert werden, zum Beispiel bei der Frage der Lohngleichheit.
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