Margaret Wild

Jinx

(Ab 13 Jahre)
Cover: Jinx
Carl Hanser Verlag, München 2003
ISBN 9783446203389
Gebunden, 208 Seiten, 15,40 EUR

Klappentext

Jen ist verzweifelt: Erst stirbt Charlie, ihr Freund, und dann auch noch Ben. Für Jen ist klar: Sie ist verhext! Deshalb nennt sie sich ab jetzt "Jinx" und schwört, sich nie wieder in ihrem Leben zu verlieben. Bis eines Tages Pete auftaucht...

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 28.01.2004

Gerda Wurzenberger ist begeistert von diesem in Versform gehaltenen Buch über Jugendliche in einer australischen Stadt. Die freien Rhythmen entwickeln ihrer Meinung einen "fast hypnotisierenden Erzählton", egal ob mehrstrophig oder als Dialog. Und auch den Inhalt der Geschichte, die sich um allesamt recht normale, aber trotzdem nicht langweilige Teenager dreht, findet sie ausgesprochen gelungen. Die Protagonisten haben nach Wurzenbergers Meinung das Zeug zu Identifikationsfiguren, ohne dabei jedoch anbiedernd zu wirken. Und auch das Erzähltempo stimmt: "Rasch treibt dieser Roman vorwärts, er lässt der Fantasie freien Lauf, um sie bald schon wieder einzufangen und eines Besseren zu belehren."

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 06.11.2003

Die Lektüre von Margaret Wilds "Jinx" hat die Rezensentin Hilde Elisabeth Menzel ganz in ihren Bann geschlagen. Es sei ein "großartiger, poetischer Jugendroman", der das "ganze Spektrum gewaltiger Gefühle wie Verzweiflung und Selbsthass, Einsamkeit und Trauer, Liebe und Verzeihen" frei von Klischees, präzise und dennoch "poetisch und ergreifend" beschreibe. Auch für die Übersetzung findet sie nur lobende Worte. Im Zentrum der Geschichte steht das zu Jinx verhexte Mädchen Jen und ihr Weg hin zur Rückverwandlung am Ende der Geschichte. Begleitet wird sie von durchweg "liebenswerten und einmaligen" Menschen, so die Rezensentin, wie ihre behinderte Schwester Grace, ihre Freunde, Freundinnen und Eltern, die nachdem sie gefühlvoll eingeführt werden selbst in Aktion treten. Durch diese "unterschiedlichen Perspektiven" entstehe "eine faszinierende Spannung zwischen Distanz und Nähe, zwischen Aktion und Passivität", schreibt die Rezensentin, deren Besprechung keinen Zweifel lässt: Dieser Jugendroman musste einfach mit dem Luchs 201 ausgezeichnet werden.
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