Nur lobende Worte findet Jens Thiele für "Schabernak", und man gewinnt den Eindruck, dass dieses Buch nicht nur den Kindern ab drei, für die es gedacht ist, Freude bereitet, sondern auch dem Erwachsenen, der es vorliest. Thiele gefallen die Verse von Margaret Klare mit ihrer klaren Rhythmik, die "zum lustvollen Vorlesen animieren" ebenso gut wie die Zeichnungen von Claudia Schmid. Die eingängigen Namen wie z.B. "Specht Tack-Tack" oder "Hühnchen Gack" passen offensichtlich wunderbar zu den Tieren, die, von Schmid in kurzen Strichlagen gezeichnet, in ihrer "grenzenlosen Biegsamkeit glaubhaft erscheinen", wie Thiele findet. Den kleinen Leser erwartet eine "wunderbare Nonsensgeschichte in bester Bilderbuchtradition", die dabei jedoch nicht oberflächlich ist, denn man kann das Buch auch als "Eintauchen in dunkle, fremde Räume" und die glückliche Rückkehr nach Hause lesen, erklärt der Rezensent abschließend.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 20.03.2002
Elisabeth Hohmeister ist hingerissen von dem Bilderbuch, das in "klingenden Endreimen" seine Geschichte von allerlei Tieren entwickelt, die schließlich vom "Kakerlak" gefressen werden. Sie lobt die "genau komponierten" Verse der Autorin und findet das Buch "höchst vergnüglich". Ungeteiltes Lob ernten auch die Illustrationen, die die Geschichte "überzeugend ins Bild" setzten. Besonders das "Getümmel der Kleintiere" auf den Bildern hat es der Rezensentin angetan.
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