Aus dem Englischen von Ursula Gräfe. Mit einem Nachwort von Martin Kämpchen. Mahatma Gandhi führte Indien 1947 in die Unabhängigkeit. Die Quellen für seine Vorstellungen von sozialen, politischen und ökonomischen Veränderungen auf der Grundlage von Wahrheit (satya) und Gewaltlosigkeit (ahimsa) liegen im Hinduismus. "Ein Mensch muss nicht an Gott glauben, um Hindu zu sein. Hinduismus ist die unermüdliche Suche nach Wahrheit, und selbst wenn er heute dem Untergang geweiht scheint, so wird er sich doch eines Tages über die ganze Welt verbreiten. Hinduismus ist die toleranteste aller Religionen. Frei von jeglichem Dogma ist sein Credo allumfassend." Der vorliegende Band stellt erstmals in deutscher Übersetzung die zentralen Gedanken Gandhis zur Lebensform des Hinduismus und ihrer Umsetzung im Alltag vor.
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
"Was ist Hinduismus?" ist der Titel des kleinen Büchleins. Der Autor ist Mahatma Gandhi. Der Gandhi-Philologe weiß, dass es ein solches Buch vom Mahatma nicht gibt. Es handelt sich um eine Zusammenstellung von Zitaten aus Aufsätzen, die er zwischen 1921 und 1937 in verschiedenen Zeitschriften und Sprachen schrieb. Die Sammlung erschien erstmals 1994. Herausgeber dieser englischen Zusammenstellung war Ravinder Kumar vom Indian Council of Historical Research. Man wird dieses Buch also auch lesen müssen als einen Beitrag in der aktuellen Auseinandersetzung mit den radikalen Hinduisten. Wer das nicht tut - das deutsche Nachwort von Martin Kämpchen ist dabei leider keine große Hilfe - verpasst die Pointe des Bandes... Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'
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