Ein kleiner Seehund, der eines Tages auf der Wiese sitzt, ein kleines Mädchen, das die Sprache der Tiere versteht und zaubern kann, und der freundliche Herr Waldemar sind die Protagonisten in dieser neuen Geschichte von Lukas Hartmann. Kullerchen, wie Nora den kleinen Seehund nennt, schreit die ganze Zeit herzerweichend nach seiner Mama, hat immer Hunger und bringt damit Nora in arge Bedrängnis. Sie will ihn mit einem Zauberspruch verkleinern, damit er in einer Schuhschachtel unter ihrem Bett Platz hat. Doch leider wird ein Igel aus ihm Weil der Igel-Seehund auf die Dauer nicht in der Wohnung leben kann, bleibt Nora nichts anderes übrig, als sich allein auf den Weg nach Hamburg zu machen, wo es eine Aufzuchtstation für junge ausgesetzte Seehunde gibt. Zum Glück hilft ihr dabei der Mitreisende Waldemar, und alles endet gut, auch weil sich Kuller wieder in seine wirkliche Gestalt zurückverwandelt.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 07.03.2007
Rezensentin Sieglinde Geisel kommt nach Lektüre dieses Kinderbuchs, das der Autor zusammen mit seiner Zielgruppe, einer dritten Schulklasse, entwickelt hat, zu einem gemischten Fazit. Ihr gefällt, dass er sich als "Wunscherfüller der Kinder" instrumentalisieren lässt. Deshalb ist sie etwas frustriert, als dann doch die Realität in die frisch von der Leber weg improvisierte Geschichte einbricht: der "Umschlag der Phantastik in einen vorhersehbaren Realismus ist eine Schwäche dieses ruhigen, sorgfältig erzählten Buchs." Dafür gefallen der Rezensentin die Illustrationen von Julia Friese, die trotz dieser Überdosis Realismus "eine traumartige innere Weite" erzeugen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 07.03.2007
Rezensentin Sieglinde Geisel kommt nach Lektüre dieses Kinderbuchs, das der Autor zusammen mit seiner Zielgruppe, einer dritten Schulklasse, entwickelt hat, zu einem gemischten Fazit. Ihr gefällt, dass er sich als "Wunscherfüller der Kinder" instrumentalisieren lässt. Deshalb ist sie etwas frustriert, als dann doch die Realität in die frisch von der Leber weg improvisierte Geschichte einbricht: der "Umschlag der Phantastik in einen vorhersehbaren Realismus ist eine Schwäche dieses ruhigen, sorgfältig erzählten Buchs." Dafür gefallen der Rezensentin die Illustrationen von Julia Friese, die trotz dieser Überdosis Realismus "eine traumartige innere Weite" erzeugen.
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