Die Minoer sind bis heute von Rätseln umgeben. Vom Klischee des naturverbundenen, tanzenden, friedvollen Volkes müssen wir uns aber verabschieden. Dieses Buch zeigt weshalb und zeichnet ein umfassendes Bild der minoischen Kultur. Gewaltige Palastruinen mit Labyrinthen und fantastische Wandmalereien haben das minoische Kreta zur Kulisse antiker Mythen und Legenden werden lassen. Bis heute werden die Minoer von Rätseln umgeben: Wir können ihre Schrift nicht lesen, wissen nicht genau, wer die Paläste bewohnte oder weshalb um 1450 v. Chr. fast alle Paläste zerstört und verlassen wurden. Umfangreiche archäologische Grabungen auf Kreta haben viel Licht in diese Dunkel gebracht. Die Autorin fasst den aktuellen Wissensstand zusammen und beleuchtet Alltag, Landwirtschaft, Architektur, Religion, Wirtschaft und Gesellschaft auf Kreta von ca. 3000 v. Chr. bis um 1000 v. Chr. Der Blick fällt dabei sowohl auf die berühmten Paläste Knossos, Phaistos und Mallia, als auch auf die Lebensverhältnisse in kleineren Städten, Dörfern oder Gutshöfen auf dem Land.
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