Aus dem Russischen von Werner Bergengruen. Nachwort von Andreas Guski. Jahrzehnte nach seiner Teilnahme am Krimkrieg 1850/51 setzte Leo Tolstoi den tschetschenischen, daghestanischen und tscherkessischen Stämmen ein literarisches Denkmal. Zwei Welten stehen stehen einander in diesem Roman gegenüber: die der russischen Eroberer und jene der Kaukasusvölker, denen Tolstois Sympathie gehörte. Tolstoi beschreibt in "Hadschi Murat" die Problematik des Gegensatzes von Naturnähe und Zivilisation und gestaltete daraus ein wirkungsreiches Bild...
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ulf Poschardt: Bückbürgertum Gefährlicher als die Shitbürger sind die Bückbürger. Jene Konservativen und Liberalen, CEOs und Manager, Bischöfe und Intellektuelle, Kanzlerinnen und Kanzler die - wider…