Klappentext
Aus dem Englischen von Rudolf Mast. Die Ozeane bedecken drei Viertel der Erde, doch noch bis Anfang 2020 waren kaum 25 Prozent ihres Grundes erforscht. Während die Menschheit zum Mars strebt, verbleibt so auf der Oberfläche unseres Planeten eine schier endlose Fläche unbekannten Terrains. Nun aber hat ein spektakuläres Rennen begonnen: Wissenschaftler, Investoren und private Abenteurer haben es sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 die letzten weißen Flecken auf dem Globus zu kartieren.
Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk Kultur, 12.09.2025
Rezensent Volkart Wildermuth liest interessiert die hier versammelten Reportagen der Umweltjournalistin Laura Trethewey, die sich damit beschäftigt, dass der Meeresgrund bis heute viel zu wenig erforscht ist. Wildermuth begleitet sie dabei beispielsweise auf Expeditionen zu den tiefsten Stellen der Weltmeere oder auf ein Forschungsschiff, auf dem sie die Seekrankheit befällt. Von der Hydrographin Cassie Bongiovanni lernen wir, wie ein Fächerecholot den Meeresboden per Schall ausmisst - und dass diese Messungen immer noch von Menschen korrigiert und interpretiert werden müssen, um wirklich Karten erstellen zu können. Der Kritiker liest davon höchst plastisch und mitreißend - Trethewey hat ihm vermittelt, wie wichtig es ist, dass weiter am und mit dem Meeresboden geforscht wird. Ihm hätte noch gefallen, wenn Illustrationen beigefügt worden wären.
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